Antisoziale und asoziale Aspekte der Sektenaktivität in Polen

Piotr Tomasz Nowakowski

Sozialpädagoge, Katholische Universität Johannes Paul II. in Lublin

 

Bevor das Problem der Sekten in Polen untersucht wird, wollen wir die grundlegenden Ausdrücke genau definieren. Antisozial[1] meint buchstäblich gegen die Gesellschaft gerichtet, gegen ihre Regeln, Werte und Interessen, antagonistisch in Beziehung zu den Erwartungen und Bedürfnissen einer Gemeinschaft. Andererseits kann asozial [2] als nicht notwendigerweise als in einem offenen Konflikt mit der Gesellschaft befindlich bezeichnet werden. Genau genommen meint es: an den Angelegenheiten der Gemeinschaft kein Interesse haben, sich ausschließen, das Leben in der Gruppe sowie kollektives Denken und Fühlen vermeiden, es zu verweigern, sich mit den Standards zu identifizieren, die von der Gesellschaft zugelassen sind [3] . Sehr nah verwandt mit dem zweiten Ausdruck ist der Ausdruck soziale Passivität. Ein besonderes Fehlen von Engagement ist damit verbunden[4]. Der Gegensatz von antisozial ist prosozial[5]. Diese theoretische Einführung wird uns helfen, das komplexe Phänomen der Sekten heraus zu arbeiten.

 

Gestörte Beziehungen zur Umgebung

Antisoziale und asoziale Aspekte von Sektentätigkeit sind ein großes Problem, das die Tendenz hat, verschleiert zu werden oder im Medienfluss der sensationellen Information, die sich auf die zur Diskussion stehende Angelegenheit bezieht, außer Sichtweite zu gelangen. Das Problem besteht darin, dass die meisten Sektenstrukturen ein gegensätzliches Verhalten gegenüber sozialen Fragen einnehmen; als Ergebnis sind ihre Mitglieder nicht fähig, Verantwortung zu übernehmen, um ihre Pflichten anderen gegenüber ordentlich zu erfüllen. Stattdessen erzeugt der Einfluss der Kultlehre antisoziales und asoziales Verhalten ihrer Anhänger. Auf diese Weise trägt die Sekte die Verantwortung für soziale Verwirrung ihrer ehemaligen und gegenwärtigen Mitglieder.

            Die Tendenz , das Bild der Welt zweizuteilen, die aus dem Glaubenssystem entsteht, erzeugt und verstärkt das separatistische Verhalten der Sektenmitglieder gegenüber der Umgebung. Es ist wichtig, diese Disposition als wichtige Eigenschaft jeder Sekte anzuerkennen. Sogar die am meisten verbreiteten und komplexesten Sektendoktrinen stellen ungewöhnlich vereinfachte Weltanschauungen dar: weiß und schwarz, wahr gegen falsch, spirituelle Werte im Gegensatz zu materiellen, ‚wir’ gegen ‚sie’. Die Teilung in heilig und profan – wahrnehmbar in gesunden Religionen und innerhalb religiöser Gruppen auftretend – wird in eine Trennung zwischen den Sektenanhängern transformiert, die „zur Sphäre des Heiligen gehören“, und den übrigen Mitgliedern der Gesellschaft, die „innerhalb des Profanen leben“. Die Sekte betont ihrer Außerordentlichkeit und ihren besonderen Charakter, indem sie Leute außerhalb der Sekte mit Hilfe einer absonderlichen Terminologie definiert.

            Die ernstesten Gründe zu Besorgnis sind dann gegeben, wenn sich die Gruppe räumlich abschließt. Aber auch wenn die Dinge nicht soweit kommen, können Sektenanhänger sich doch auf soziale und mentale Weise so abschließen und den Kontakt mit anderen Leuten so abbrechen, dass sie schließlich das Gefühl haben, keine Alternative zu haben.

            Die radikale und eindeutige Trennung von Verbindungen zur Gesellschaft war für die polnische Sekte Niebo (der Himmel) charakteristisch, deren Gründer Bogdan Kacmajor war. Der Bruch mit dem Rest der Welt manifestierte sich in ihrer Zerstörung der Identitätsdokumente, ihre Missachtung der Meldepflicht, der Schulpflicht und des Kalenders der obligaten Impfungen, im sich Drücken vom Militärdienst, der Weigerung, neugeborene Kinder anzumelden, der Ablehnung des medizinischen Dienstes und der Verwendung hausgemachter Behandlungsmethoden. Die Ablehnung medizinischer fachlicher Unterstützung bezog sich auch auf Schwangere und Geburten, die daheim ohne den Schutz eines Arztes oder einer Hebamme erfolgten. Die völlige Isolierung der Gruppe behinderte beträchtlich den Kontakt zwischen ihren Mitglieder und dem Rest der Welt, einschließlich ihrer Verwandten. [6]

            Gegenwärtig ist einer der berühmtesten Sekten in Polen die quasi - terroristische Gruppe Bractwo Zakonne Himavanti (der Orden der Himavanti Bruderschaft). Ihr Leiter Ryszard M. (Pseudonym: Mohan) pflegte anonyme Briefe (die absonderlichen ‚Todesurteile’) an Leute zu senden, die sich mit dem Problem der neuen religiösen Bewegungen und Sekten befassen; Anhänger, die es wagten, die Gruppe zu verlassen, bekamen ebenfalls Drohungen und üble Briefe. Es gab sogar einen Fall von gesetzwidriger Freiheitsberaubung – deswegen landete Mohan im Gefängnis; er wurde auch einer psychiatrischen Behandlung unterzogen.

            Himavanti vergibt keinen Verrat. Der Guru pflegte seine Anhänger zu warnen, dass sie durch den Beitritt auf die Möglichkeit verzichten, wieder auszutreten. Und wenn jemand versucht, die Gruppe zu verlassen, muss er oder sie sogar mit einem Ritualmord rechnen.[7] Deswegen wird der Kult als außerordentlich gefährlich betrachtet.

            Auch die Christianie genannte Sekte (die Holic-Gruppe) ist in Polen noch aktiv. Sie kommt aus Österreich und ihr Gründer ist Gottfried Holic. Im Jahre 1992 wurde eine Frau aus der Sekte (sie hat einen Mastergrad für Spezialerziehung!) der Entführung zweier minderjähriger Mädchen schuldig gesprochen und zu einem Jahr bedingt verurteilt; es ist unnötig zu sagen, dass dies nicht der einzige umstrittene Fall war, der mit einer solchen Tätigkeit der Gruppe in Verbindung stand. Im vergangenen Jahr nahmen sie ihre Rekrutierungsarbeit unter Heranwachsenden wieder auf.

            Es gibt auch andere importierte Gruppen in Polen, zum Beispiel die Scientology-Kirche, die Raëlianer-Bewegung, die Vereinigungskirche, die Hare Krishna Bewegung usw., aber ich beschränke mich auf eine kurze Erwähnung, denn ihre Tätigkeit ist überall auf der Welt wohlbekannt und es ist nicht nötig, anderswo vielfach erwähnte Umstände im beschränkten Raum dieses Artikels zu wiederholen.

            Außerdem ist die Tätigkeit satanischer Gruppen Gegenstand beträchtlicher öffentlicher Besorgnis. Besonders in den Neunzigerjahren konnten eine Anzahl satanischer Rituale beobachtet werden. Verwüstungen von Friedhöfen und Kirchen, Diebstahl von Kruzifixen und Ornamenten von Gräbern und Tötungen von Tieren standen damit in Zusammenhang. Doch die größten Skandale bezogen sich auf Selbstmord- und Mordversuche, die einen ursächlichen Zusammenhang mit erklärten satanischen Doktrinen hatten.

 

Klassifikation pathologischer Vorkommnisse

            Wir können die pathologischen Vorkommnisse in Polen, die mit Sekten zu tun haben, wie folgt einteilen:

            1) Übertretung des Strafrechts. Straftaten, die von Sektenmitgliedern begangen wurden, stellen in der Statistik keine besondere Kategorie dar. Dennoch können wir bezüglich der Tätigkeit der Sekten angeben, dass in Gang gesetzte Untersuchungen sich unter anderem bezogen auf: Mord (Art 148 § 1 des Strafgesetzes), Teilnahme an einem Kampf mit gefährlichen Waffen (158 StG), gesetzeswidrige Freiheitsberaubung (189 StG), Gewaltanwendung (191 StG), Vergewaltigung (197 StG), sexueller Missbrauch (199 StG), Leichenschändung (262 StG), Urkundenfälschung (270 § 1 StG).

            2) Übertretungen des Familienrechts. In dieser Kategorie können wir Fälle der Aufhebung oder der Beschränkung der elterlichen Autorität, Scheidung oder Untauglichkeit (teilweise oder ganz) von Personen finden, die einer Sekte angehören. Eine beträchtliche Anzahl von Fällen betrifft die Ablehnung der Verweigerung einer medizinischen Behandlung in Form von Bluttransfusion durch die Eltern oder gesetzlichen Vormünder. Es gab auch Fälle in Zusammenhang mit der Demoralisierung Jugendlicher in satanischen Gruppen.

            3) Übertretung anderer Regeln. Außer Übertretungen des Strafrechts und Familienrechts begehen einige Sektenmitglieder auch Übertretungen anderer Regeln bezüglich Zoll, Meldepflicht, Steuern, Unterricht oder Baurecht.

            4) ernste Missbräuche, für die es im Recht keine Entsprechungen gibt. Einige Aspekte der Sektentätigkeit sind in den Statistiken der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Gerichtshöfe nicht registriert. Wenn man aber die Menschenwürde in Betracht zieht, sollten Fälle von sektiererischem Missbrauch – auch solche, für die es im Recht keine Entsprechungen gibt – Anlass zu berechtigter Sorge geben. [8] Das beste Beispiel ist das wohlbekannte Problem der Bewusstseinsmanipulation.

 

Was geschieht?

Umstrittenes und bisweilen ungesetzliches Verhalten von Sektenmitgliedern und Sympathisanten spiegeln sich im Gefühl der Bedrohung wieder, das von der polnischen Gesellschaft geteilt wird. Meinungsumfragen bestätigen dies. Dieses Gefühl wird durch den Mangel in Information und die Hilflosigkeit der Polizei verstärkt. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Staat für die Bedrohung blind ist, die mit der Sektenaktivität in Polen verbunden ist, und keine Schritte gegen sie unternimmt. Gleichzeitig verletzt der Staat auf keine Weise den verfassungsmäßigen Schutz der Gewissens- und Religionsfreiheit. Insbesondere ist es nicht der Zweck der staatlichen Tätigkeit, die Wahrheit und Richtigkeit der verkündeten religiösen Überzeugungen und Lebensphilosophien zu beurteilen. Diese Sphäre bleibt völlig außerhalb des Interesses der staatlichen Dienste. Die Aufgabe des Staates ist ausschließlich der Schutz seiner Bürger vor jeder Form von Pathologie – die Verhinderung des Bruchs der gesetzlichen und sozialen Ordnung. [9]

            Sekten sind eine ernste Bedrohung der Bürger, wenn sie fundamentale Normen von Recht und Ordnung brechen. In diesem Fall ist sich der Staat der Pflicht bewusst, seine Bürger vor den zuvor erwähnten Problemen zu schützen. Staatliche Initiativen bezüglich Sekten können in vier Kategorien eingeteilt werden: Diagnose der Bedrohungen durch Sekten und der Folgen ihrer Tätigkeit, Hilfe für Sektenopfer und ihre Familien, Überwindung von krimineller, ungesetzlicher und schädlicher Sektenaktivität, und – schließlich - Vorbeugung.

            1) die staatlichen Maßnahmen auf dem Gebiet der Diagnose von Bedrohungen durch Sekten und die Folgen ihrer Tätigkeit. Die Erkenntnis der mit Sektenbedrohung verbundenen Probleme fand Ausdruck in der Schaffung des Interministeriellen Komitees für neue religiöse Bewegungen. Es wurde 1997 gegründet und vier Jahre später aufgelöst, als in Polen ein neues Parlament gewählt wurde. Die neu gebildete Regierung war am Sektenproblem nicht mehr interessiert. Das Komitee war ein beratendes Organ und dem Ministerpräsidenten zugeordnet. Die Aufgabe des Komitees war die Diagnose und Analyse bestehender Bedrohungen von Seiten einiger neuer religiöser Bewegungen und ihr Einfluss auf den Einzelnen, auf die Familie und die Gesellschaft; sein Zweck war auch, Methoden wirksamer Gegenaktionen gegen diese Bedrohungen und die Folgen der Tätigkeit destruktiver Sekten auszuarbeiten. Indem es seine Aufgaben wirkungsvoll wahrnahm, arbeitete das Komitee mit Nichtregierungsorganisationen zusammen, bot Hilfe für Sektenopfer und ihre Familien an und kam auch in Kontakt mit deren spezialisierten wissenschaftlichen Zentren und mit entsprechenden Stellen in anderen europäischen Ländern.

            2) die staatlichen Maßnahmen auf dem Gebiet der Hilfe für Sektenopfer und deren Familien. Bezüglich der Vorbeugung gegen Abhängigkeit von Sekten und der Resozialisierung ihrer Opfer wurde seitens der staatlichen Organe kein besonderes Programm geschaffen. Nur psychiatrische Hilfe wird innerhalb des zugänglichen Netzwerks psychiatrischer Dienste (hauptsächlich im Netzwerk der Kliniken für psychische Gesundheit) und anderer Formen von psychiatrischer Hilfe angeboten.

            3) die Maßnahmen des Staates auf dem Gebiet der Überwindung von krimineller, ungesetzlicher und schädlicher Sektenaktivität. Staatsanwaltschaften und die Polizei überall im Lande werden in jedem Fall tätig, in dem berechtigter Verdacht auf Begehen eines Verbrechens besteht. Im gegenwärtig gültigen Recht haben jedoch die Staatsorgane keine Möglichkeit, jede Untat zu verfolgen, wenn sie nicht das Merkmal der Ungesetzlichkeit trägt – und eine solche Situation kommt oft bei den umstrittensten Fällen vor, die bei Sekten beobachtet werden. Nicht jeder Missbrauch in Sekten bedeutet einen Gesetzesbruch. In Fällen jedoch, in denen das Gesetz gebrochen wird, greift die Polizei im Rahmen ihrer Berechtigung ein und benützt verfügbare gesetzliche Instrumente.

            4) die staatlichen Maßnahmen auf dem Gebiet der Sektenvorbeugung. Zu Vorbeugungszwecken wurden von einigen Schulaufsichtsbehörden die folgenden Initiativen ergriffen:

·         Instruktionen für Schulinspektoren

·         Weiterbildung für Schulpädagogen, Erzieher, Methodenberater sowie Schul- und Bezirkskrankenpfleger;

·         Treffen mit Eltern (Gespräche, Vorträge usw.);

·         Workshops und Seminare für Schulpädagogen, Lehrer und Direktoren;

·         Psycho-erzieherische und therapeutische Weiterbildung für die Jugend, ausgeführt vom Personal psychologisch-pädagogischer Kliniken;

·         Pflichtdienste für Spezialisten (Freiwillige von Sektenberatungsorganisationen und Erzieher);

·         Veröffentlichungen in lokalen Erziehungszeitschriften;

·         Einbeziehung des Problems neuer religiöser Bewegungen in den Lehrplan postgraduierter Studien und qualifizierender Kurse für Lehrer;

·         Einbeziehung des Problems der erwähnen Bedrohung in den Lehrplan persönlicher und sozialer Ausbildung und bürgerlicher Ausbildung in religiösen Studien und in Ethik;

·         Einrichtung eines telefonischen Bereitschaftsdienstes.

Angesichts des komplexen Charakters des Sektenphänomens und des Umstandes, dass ihre Tätigkeit fast alle Sphären des sozialen Lebens beeinflusst, sollten wir uns darüber klar sein, das die erwähnten vorbeugenden Initiativen des Staates nicht ausreichen, dem weiten Spektrum der Bedrohungen durch Kulte wirksam zu begegnen. [10] Diese Situation eröffnet die Türe für Sektenberatungsorganisationen, um die Lücke zu füllen.

            Bisweilen ist es schwierig, professionelle Hilfe und Information über Sekten in traditionellen psychologischen Kliniken und anderen Gesundheitsinstitutionen zu erhalten. Wegen der Besonderheit und Komplexität des Sektenproblems und damit verbundener Fragen übersteigt es oft die Kompetenz der betreffenden Institute. Deshalb bieten glücklicherweise professionelle Zentren in Polen Information und Hilfe an – psychologisch, rechtlich und religiös. Die folgenden Bereiche der Tätigkeit von Sektenberatungsorganisationen können unterschieden werden: Archivierung (Sammeln von Informationen und Dokumenten über Sekten), Analyse (theoretische Beschreibung der gesammelten Daten), Erteilen von Information (Hilfe, die Leuten und Institutionen bei der Beschaffung von Informationen über Sekten und verdächtige Gruppen oder Vereinigungen angeboten wird), Vorbeugung (Verhinderung des sich Einlassens in Sekten und Bekämpfung der negativen Folgen des Anschlusses an solche Gruppen durch Stärkung des sozialen Bewusstseins), Beratung (umfassende Unterstützung in durch Sekten verursachten kritischen Situationen), Vermittlung (in Fällen, welche die Kompetenz des Teams überschreiten, berät es nicht, sondern hilft, mit Spezialisten auf dem Gebiet der Psychologie, Psychiatrie, Therapie usw. in Kontakt zu kommen), Mediation (einem Sektenmitglied zu helfen, mit seinen Angehörigen in geordnete Beziehungen zu kommen), Intervention (direkte oder indirekte Einflussnahme auf eine bestimmte Gruppe), Selbstinformation (Erweiterung der Kenntnisse über Sekten und Entwicklung professioneller Kompetenzen durch das Team) [11].

            Wir haben nicht alle Formen vorbeugender Tätigkeit bezüglich des antisozialen und asozialen Aspekts der Sektentätigkeit in Polen erwähnt. Es gibt jedoch einige fachmännisch gestaltete Internetsites (z.B. www.psychomanipulacja.pl oder www.sekty.net ), die die informativen und vorbeugenden Angebote von Beratungszentren ergänzen. Außerdem wird eine fachliche Vierteljahreszeitschrift „Sekty i Fakty” (Sekten und Fakten) herausgegeben, thematische Bücher werden veröffentlicht und Konferenzen organisiert, um sich mit den erwähnten Problemen zu beschäftigen.


[1] Aus dem Griechischen: anti- ‚gegen’

[2] aus dem Griechischen: a-, an- ‚nicht, ohne’

[3] L. Pytka, T. Zacharuk, Antyspołeczny/Antyspołeczność, in: Encyklopedia pedagogiczna XXI wieku, vol. I, Wydawnictwo AkademickieŻak”, Warszawa 2003, p. 166.

[4] W. Jacher, Aktywność i bierność społeczna, in: W. Szewczuk (ed.), Encyklopedia psychologii, Fundacja Innowacja, Wyższa Szkoła Społeczno-Ekonomiczna, Warszawa 1998, p. 22.

[5] Aus dem Lateinischen pro- ,zugunsten, etwas unterstützend’.

[6] P. T. Nowakowski, Kváziterapeutický aspekt v pôsobení poľskej sekty Nebo, transl. A. Filipek, in: M. Lojda (ed.), Alternatívne liečebné metódy s presahmi do náboženstiev, Ústav pre vzťahy štátu a cirkvi, Bratislava 2006, p.129-138

[7] G. Fels, Terroryzm w wykonaniu Ryszarda M., in: G. Fels (ed.), Terroryzm w sektach, Maternus Media, Ruda Śląska – Tychy 2004, p. 155-161.

[8] P. T. Nowakowski, Próba typologizacji zagrożeń ze strony sekt, in: J. Duda (ed.), Aktuálne otázky z praktckej teológie a religionistiky, Katolícka univerzita v Ružomberku, Ružomberk 2006, p. 119-129.

[9] K. Wiktor, G. Mikrut (ed.), Raport o niektórych zjawiskach związanych z działalnością sekt w Polsce, Międzyresortowy Zespół ds. Nowych Ruchów Religijnych, Warszawa 2000, Zakończenie, 1.

 [10] K. Wiktor, G. Mikrut (ed.), op. cit., Zakończenie, 2.

[11] P. T. Nowakowski, Pomoc jednostce i rodzinie zagrożonej sektami, in: B. Kałdon (ed.), Pomoc rodzinie dysfunkcyjnej, Wydawnictwo Diecezjalne w Sandomierzu, SandomierzStalowa Wola 2006, p. 258-268.