Laurentiu  D. Tanase [1], Universität von Bukarest, Rumänien

 

Die inneren und äußeren Ursachen, welche die Ausbreitung von Kulten / Sekten und neuen religiösen Bewegungen in Rumänien nach 1989

unterstützten

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mein Vortrag möchte eine Analyse der Entwicklung des religiösen Lebens in Rumänien nach 1989 vorstellen, mit einem besonderen Augenmerk auf die Ursachen, welche die Ausbreitung neuer religiöser Bewegungen begünstigt haben.

Der Fall der kommunistischen Regime in Europa, 1989, stellt ein zentrales Ereignis des Endes des 20. Jahrhunderts dar. Dieser hat den Lauf der gegenwärtigen Geschichte verändert und zutiefst die Entwicklung der internationalen Beziehungen gekennzeichnet. Die europäische religiöse Landschaft wurde ebenfalls rasch durch diese Veränderungen der gegenwärtigen Gesellschaft beeinflusst, besonders durch den Umstand der Beschleunigung des Prozesses der Globalisierung / Internationalisierung, welche die Ausbreitung der Sekten und der neuen religiösen Bewegungen begünstigt hat. In der Vielfalt der Ausdrucksformen des Religiösen in der Moderne streben die Sekten und die neuen religiösen Bewegungen danach, eine immer größere Sphäre zu besetzen.

Wenn man sich genauer auf die Aktualität der Sekten und der neuen religiösen Bewegungen beziehen möchte, dann kann man im Lichte der Elemente, welche die europäische Situation charakterisieren, entscheidende Züge erkennen, die man möglicherweise auch in der übrigen Welt findet, nämlich [2]:

-          die Erosion der institutionalisierten Religion,

-          das Schwinden der religiösen Praxis

-          die Krise der Rekrutierung von kirchlichem Personal,

-          der Rückgang des Glaubens an einen persönlichen Gott und

-          der autonome Ausdruck des moralischen Gewissens, persönlich in Beziehung auf ethische Vorschriften des religiösen Apparats.

 

Die Vielfalt der Ausdrucksformen des heutigen religiösen Gefühls, angefangen von den klassischen , traditionellen, institutionalisierten Formen bis zu den synkretistischen – ein Phänomen, das oft die zurückhaltendsten Voraussagen überschreitet – kann oft ausgehend von einer Reihe wesentlicher Charakteristika durchschaut werden.

Das religiöse Phänomen kannte und kennt verschiedene Ausdrucksformen je nach Land, besonders in dem Bereich, der einst von den kommunistischen Regimen beherrscht wurde, wo seine Entwicklung abhängig von der religiösen Besonderheit eines jeden Landes verschieden war. Wir können heute beobachten, dass das Entstehen der neuen religiösen Bewegungen die Umbildung der ehemals kommunistischen Gesellschaften zu demokratischen Systemen  begleitet. Es drückt sich ebenso durch die Logik einer pluralistischen Konstruktion der Gesellschaft auf religiöser Ebene aus, charakterisiert durch die spezifischen Kriterien der Konkurrenz und des freien Markts.

 

Rumänien – das Land mit mehrheitlich orthodoxem religiösem Ausdruck

 

Rumänien ist ein Land mit mehrheitlich orthodoxer christlicher Tradition (86,7 % der Bevölkerung) und romanischer Sprache, das zum ehemaligen kommunistischen Bereich gehörte.

Nach 1989 wurde das diktatorische Regime beseitigt und Rumänien durchläuft gegenwärtig einen intensiven politischen und wirtschaftlichen Prozess der Integration in die Strukturen der Europäischen Union, deren Mitglied es voraussichtlich 2007 sein wird.

Die kommunistische Periode war durch den Versuch der politischen Führung gekennzeichnet, die Religion auszuschalten oder zumindest ihren Einfluss und ihre Sphäre der öffentlichen Erscheinung zu verkleinern. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die religiöse Aktivität mehr und mehr aus dem sozialen und politischen Leben verdrängt: die religiöse Erziehung wurde verboten; man lobte den Atheismus der “Massen”. Die rumänische Gesellschaft sah sich fast vierzig Jahre lang dieser Art von Politik gegenüber.

Der Fall des kommunistischen Regimes hat eine Rückkehr zur Freiheit gebracht und hat ein grundlegendes Moment der Annahme einer neuen politischen und sozialen Linie der Entwicklung des Landes herbeigeführt, gegründet auf der Achtung der Menschenrechte und der Demokratie. Die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bedingungen Rumäniens, erzeugt durch die neue Demokratie, haben eine sehr dynamische Entwicklung des Religiösen begünstigt, die sich auch durch eine immer stärkere Gegenwart neuer religiöser Bewegungen kundtut.

Das Jahr 1989 stellt somit einen Wendepunkt der rumänischen Gesellschaft dar, der die orthodoxe Kirche und die anerkannten Kulte [3] auf die erste Ebene des öffentlichen Lebens führte, wobei die religiösen Akteure beim Fall des Kommunismus eine wichtige Rolle gespielt hatten. Die Änderungen, die mit unglaublicher Schnelligkeit vor sich gingen, beeinflussten ebenfalls unvermeidlich die religiöse Landschaft.

So bildete sich in der rumänischen Gesellschaft eine neue Beziehung der Religion zur Politik, rund um eine religiöse Dreipolarität: Orthodoxe Kirche, anerkannte Kulte und neue religiöse Bewegungen. Die Orthodoxie und die gesetzlich anerkannten Kulte empfinden die religiöse Liberalisierung als wahrhaftige Herausforderung und nehmen die Logik des Marktes und der Konkurrenz wahr, die dabei ist, sich durch die Gegenwart von Sekten und neuer religiöser Bewegungen im Bereich des Religiösen wie eine wahrhaftige Bedrohung  einzunisten.

Juristisch stellen die anerkannten Kulte die grundsätzliche Form der Organisation und Institutionalisierung der Religion dar. Jedoch gibt es auch außerhalb der Kulte die Möglichkeit der Bekundung von religiösem Vereinigungscharakter durch die Bildung von religiösen Vereinen oder Gründungen.

Der Unterschied zwischen den religiösen Kulten und einer religiösen Vereinigung ist kein Unterschied, der sich auf einer Autoritätsskala ausdrücken kann, nach welcher die zweitgenanten den erstgenannten untergeordnet sind. Es handelt sich genauer vielmehr um einen Unterschied der sozialen Ausdehnung eines Glaubens und der bevorzugenden Unterstützung der Regierung  für religiöse Kulte, deren Vorschriften von einer großen Zahl von Bürgern befolgt werden und deren langjährige Existenz auf dem Territorium zu einem bedeutenden Beitrag zur rumänischen Kultur und Spiritualität geführt hat.

 

Seit 1990 belegen die neuen religiösen Bewegungen einen sichtbaren Platz im religiösen rumänischen Bereich. Trotz ihrer extremen Verschiedenheit können diese je nach Herkunft und ihren symbolischen und theologischen Darstellungen in vier Kategorien eingeteilt werden:

 

Angesichts dieser Verschiedenheit scheint es uns interessant, die endogenen und exogenen Ursachen zu verstehen, die ihre Ausbreitung in Rumänien nach 1989 begünstigt oder behindert haben.

 

       I.      Die endogenen Ursachen der dynamischen Entfaltung der neuen religiösen Bewegungen nach 1989

 

Eine aufmerksame Analyse des rumänischen religiösen Bereichs wie die Studie der Dynamik der neuen religiösen Bewegungen nach 1989 sollte die verschiedenen Ursachen berücksichtigen, wie die der inneren Ordnung (endogene), soziale, juristische, politische, ebenso wie die der äußeren Ordnung (exogene).

Aber noch vorher möchte ich eine terminologische Präzisierung vornehmen; man spricht von neuen religiösen Bewegungen, um jene religiösen Organisationen zu definieren, die nach dem Fall des Kommunismus registriert wurden, denn vorher war jedes Auftreten von anderen religiösen Vereinen usw. als den offiziell von rumänische Staat anerkannten Kulten verboten. Ebenso möchte ich betonen, dass in der gegenwärtigen Sprache in Rumänien das Wort „Sekte“ immer herabsetzend klingt.

 

a)      1989, eine Explosion der Religiosität

 

Während der Revolution des Dezember 1989 erfuhr Rumänien eine wahrhaftige Explosion der Religiosität. Die Ursachen lagen einerseits in der wieder gewonnenen Freiheit des Ausdrucks des religiösen Gefühls, der während der kommunistischen Herrschaft öffentlich verboten war, und andererseits in der moralischen Legitimität der Vertreter der religiösen Organisationen, denen es gelungen war, während der fünfundvierzig Jahre des offiziellen Atheismus die religiösen Gefühle in den Massen lebendig zu erhalten. Wir können die gewaltige Zunahme der Rolle des Religiösen in der postkommunistischen Gesellschaft durch eine Reihe günstiger Umstände erklären: Die Identitätskrise, der Verlust der Vertrauens auf den Staat und die sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten. [4]

Gleichzeitig wirkte sich der Sieg gegen den Kommunismus gegen alle seine antireligiösen Konturen aus. Dies trieb andererseits viele Leute dazu, sich als Anhänger einer Religion zu bekennen und sogar um die Taufe zu bitten, um nicht für atheistische Kommunisten gehalten zu werden.

Der Rückgriff auf die religiöse Symbolik war ein Mittel, um den Mut zu stärken. Durch den gemeinsamen erhobenen und erhörten Schrei des „Gott ist mit uns!“ wurde ein kollektives Aktionsgefühl strukturiert.

Es ergibt sich als zentrale Tatsache, dass der religiöse Faktor bei der rumänischen Revolution im Jahre 1989 eine sehr wichtige Rolle gespielt hat. Gleichzeitig hat die Revolution ihrerseits dazu beigetragen, die postkommunistische religiöse Landschaft neu zu definieren, die in eine neue Konkurrenzphase in einer freien und offenen Gesellschaft eingetreten ist.

Die tief greifenden Veränderungen, welche die Gesellschaft nach dem Fall des totalitären Regimes kennzeichneten, hatten einen entscheidenden Einfluss auf die religiösen Akteure, besonders auf die orthodoxe Kirche.

 

b)      Der bevorzugte Zusammenhang zwischen den anerkannten Kulten und dem Staat: die juristische Regelung der Religionen durch den Staat

 

Mit der Wiederherstellung der rumänischen Gesellschaft in ihrer Gesamtheit wurden die Beziehungen zwischen den Kirchen und dem Staat und dem juristischen System des religiösen Lebens durch eine Reihe von Problemen wie den folgenden dominiert:

§         Die Schwäche des staatlichen Einflusses auf die Gesellschaft.

§         Die in der öffentlichen Meinung erreichte Anerkennung der historischen Kirchen und der Kulte, die nicht durch das kommunistische Regime kompromittiert worden waren.

§         Das Fehlen der Gesetzgebung auf dem Gebiet des religiösen Lebens und das Nichtvorhandensein von staatlichen Organismen, die imstande wären, die Gesetzgebung auf diesem Gebiet anzuwenden.

§         Die Konflikte auf dem Gebiet des religiösen Lebens.

 

Nach 1990 fühlten die religiösen Kulte ihr Monopol bedroht, das die Beziehungen zum Staat betraf, und als Folge entwickelten sie eine pastorale soziale Aktivität, die in erster Linie auf die Erhaltung bestimmter privilegierter Beziehungen mit den neuen Institutionen des postkommunistischen Staates ausgerichtet war. Der Staat unterstützte ihre pastoralen Aktivitäten auf direkte Weise und hemmte so die Konkurrenz der neuen religiösen Gruppen, die nach 1990 nach Rumänien gekommen waren.

Die Gegenwart von zahlreichen neuen religiösen Bewegungen in der rumänischen Gesellschaft nach 1989 als Ergebnis der Freiheit des Ausdrucks und der Öffnung der Grenzen wurde, vor allem von der orthodoxen Kirche, als äußerst alarmierend betrachtet.

Diese konkurrierende Anwesenheit hat das Erscheinen von bestimmen Konflikten zwischen den religiösen Akteuren hervorgerufen und hat zur Formulierung schwerer Anklagen an die Adresse jener staatlichen Institutionen geführt, welche das freie Auftreten duzender „Sekten“ gestattet hatten, ohne die Situation zu kontrollieren oder zu reglementieren. Die am häufigsten gebrauchte Anklage war die des aggressiven Proselytismus und der unlauteren Konkurrenz.

Die Kirchen waren ohne reale Möglichkeit, mit den begrenzten materiellen und finanziellen Mitteln in dieses Spiel der Konkurrenz einzutreten. Ilie Fonta, ehemaliger Staatssekretär für Kultus (1994-1995), schrieb: „Die Kirchen und der Klerus betrachten sich durch die in das religiöse Leben eingefügte unlautere Konkurrenz benachteiligt und ungerecht behandelt und haben den Staat angeklagt, die Legalisierung und die Aktivität der neuen Akteure des religiösen Lebens erlaubt zu haben, im Sinne eine Komplizenschaft / Gleichgültigkeit bezüglich aller verborgenen vorstellbaren antichristlichen und antinationalen Szenarios und Gedanken“. [5]

Aber außerhalb dieser sichtbaren Komplizenschaft zwischen der Politik und den etablierten Kulten, unter denen die orthodoxe Kirche durch ihr zahlenmäßiges Gewicht dominiert, gibt es auch eine paradoxe Situation innerhalb der bestehenden religiösen Organisationen, die sich besonders durch die zahllosen inneren Spannungen und Unzufriedenheiten äußert.

Vor allem die orthodoxe Kirche befand sich in einer schwierigen Situation, wie wir es oben erläutert haben, als Folge der Anklagen der „Kollaboration“, auf die sie antworten sollte. Aber „gleichzeitig hatte die Kirche keine gesetzliche Grundlage zur Verfügung, um eine neue Ära in der Beziehung zur postkommunistischen politischen Macht zu beginnen“. [6]

Sie wurde auch aufgerufen, sich den internen Spannungen zu stellen, die eine andere Annäherung der Rolle und des Platzes der orthodoxen Hierarchie unter den neuen seelsorglichen Umständen bewirkt hatten, und sie sah sich gezwungen, auf die neuen Spannungen zu antworten, die mit der Konkurrenz der neuen religiösen Akteure verbunden waren.

Schließlich hat der neue soziopolitische Rahmen der rumänischen Gesellschaft nach dem Fall des totalitären Regimes eine Redynamisierung des religiösen Bereichs begünstigt und hat für das Erscheinen eines bedeutsamen religiösen Pluralismus günstige Bedingungen geschaffen, ausgedrückt durch die konkurrierenden neuen religiösen Bewegungen.

Die Entwicklung dieses religiösen Pluralismus sowie die Dynamik des rumänischen religiösen Bereichs wurden stark durch die enge Zusammenarbeit beeinflusst, die sich zwischen dem Staat und den Kulten entwickelt hatte. Das gesetzgeberische Vakuum, das nach 1989 entstand, sowie die Unwirksamkeit der staatlichen Institutionen und ihr Mangel an Legitimität schufen die Voraussetzungen einer privilegierten Wiederherstellung der bestehenden Beziehungen zwischen den anerkannten Kulten und dem Staat.

Unter diesen Umständen wurden die neuen religiösen Bewegungen nicht mit Sympathie von der Mehrheit der Bevölkerung aufgenommen, die in ihrer Gegenwart einen unlauteren Versuch des aggressiven Proselytentums sahen, mit dem Zweck, das religiöse Leben des Landes zu destabilisieren.

 

    II.      Die äußeren Ursachen der Dynamik der Ausbreitung neuer religiöser Bewegungen

 

Die äußeren Ursachen, wie die Auswirkungen der Globalisierung und der Transnationalisierung der religiösen Organisationen, begünstigten die Dynamik der Ausbreitung religiöser Organisationen und trugen so zur Verstärkung des Phänomens der Globalisierung / Internationalisierung des Religiösen bei.

Die „religiösen“ Angebote, immer zahlreicher und attraktiver, welche die offenen konkurrierenden Gesellschaften kennzeichnen, entwickelten einen starken missionarischen Geist, der sich auf die Formulierung und die Anwendung bestimmter Marschstrategien, des religiösen Marketing, gründet, und der die Funktion hat, die neuen symbolischen Produkte der Sekten und der NRM-s attraktiv und erreichbar zu machen.

 

a)      Die religiöse Globalisierung; der nordamerikanische Einfluss

 

Das Auftreten und die schnelle Ausbreitung der neuen religiösen Bewegungen – charakteristische Dimension des Prozesses der rumänischen religiösen Landschaft nach 1989 – wurden durch den Beginn dessen beeinflusst, was man die weltweite Verbreitung oder Globalisierung genannt hat, durch die vielseitige Öffnung der Märkte nach dem Ende des kalten Krieges und nach dem Zusammenbruch des Ostblocks.

Die Rumänen, gebildet durch eine Kultur und Spiritualität, die durch die christliche orthodoxe Tradition gekennzeichnet ist, haben das Phänomen der Globalisierung, das mit dem Risiko der Schwächung ihrer ethno-religiösen Identität verbunden ist, mit Zurückhaltung erlebt. Ebenso wurde nach 1989 die immer größere Gegenwart und Verschiedenheit von Sekten und neuen religiösen Bewegungen von den Rumänen als eine Bedrohung ihrer Freiheit und ihrer fundamentalen Rechte empfunden.

Die Intensivierung des wirtschaftlichen Austausches, die Verstärkung der Phänomene der Aus- und auch Einwanderung, das Anwachsen des Stroms der ausländischen Missionare sind ebenso sehr äußere Faktoren, welche die Expansion der neuen religiösen Bewegungen begünstigten.

Ermutigt durch die billigen Arbeitskräfte und das günstige wirtschaftliche System und im Wunsch, neue Märkte zu erobern, haben die großen internationalen Unternehmungen in Rumänien Filialen errichtet. Die neuen Investoren haben die Ankunft von Tausenden fremder Bürger aus der ganzen Welt begünstigt, besonders von Chinesen, Türken und Koreanern. Diese neue Realität der wirtschaftlichen Globalisierung hat die Gestaltung der religiösen rumänischen Landschaft nach 1989 sichtlich beeinflusst.

So wurde zum Beispiel die Christliche Methodistische Vereinigung Rumäniens durch den südkoreanischen Pastor Tae Sung Jung gegründet, 1992 herbeigerufen durch koreanische Geschäftsleute, die in den Unternehmungen „LG“, „Samsung“ und „Daewoo“ arbeiteten, ebenso wie für das Personal der Botschaft der Republik von Südkorea. [7]

Pastor Tae Sung Jung, beeindruckt durch die Armut der Bewohner eines Arbeiterviertels in Bukarest, wo er eine Kirche für die koreanischen Geschäftsleute eingerichtet hatte, beschloss von 1993 an, die Gottesdienste auch für rumänische Bürger zu feiern und mit Spenden sowohl von koreanischen Geschäftsleuten  als auch von solchen in Südkorea ein System der sozialen Hilfe für arme Familien zu entwickeln, besonders für Zigeuner. [8] Seine karitative Tätigkeit  bezog sich hauptsächlich auf die Verteilung von unbedingt notwendigen Nahrungsmitteln (Öl, Zucker, Mehl usw.) und von Kleidern. Heute zählt seine methodistische Gemeinde, zusätzlich zu den koreanischen Geschäftsleuten, etwa 250 Mitglieder, die rumänische Bürger sind.

Ebenso wurde die  Rumänische Stiftung der Islamischen Dienste 1993 in Constanta durch türkische Bürger gegründet, die nach Rumänien gekommen waren, um hier Geschäfte anzubahnen, besonders im Transport und dem Kleinhandel der Type „Bazar“ oder „Kaufladen“. [9] Vom Beginn der Neunzigerjahre an entwickelte sich ein wichtiger Grenzhandel mit der Türkei, besonders für Bukarest und die Städte im Süden des Landes, denn die Türkei bot billige und qualitativ hochwertige Waren an. Und dies umso mehr deshalb, weil die rumänischen Bürger keine Visa benötigten, um in die Türkei zu fahren, im Gegensatz zu Westeuropa, wo es mühsamer und schwieriger war, die Bedingungen zum Erlangen eines Visums zu erfüllen.

Andere Geschäftsleute moslemischer Religion, aber anderer Nationalität als die Türken, errichteten auch die Islamische und kulturelle Liga Rumäniens. Sie umfasste etwa 1500 Mitglieder irakischer, jordanischer und palästinensischer Herkunft, eine große Anzahl von ihnen (1200) hatte bereits die rumänische Staatsbürgerschaft.

Andererseits beeinflusste die Anwesenheit von chinesischen Bürgern, die sich zu geschäftlichen Zwecken in Rumänien aufhielten, vor allem beim Kleinhandel mit in China erzeugter billiger Ware, die Gestaltung des religiösen Lebens. Handelsräume, die von chinesischen Händlern dominiert wurden, entstanden in bestimmten Vororten von Bukarest, die großteils von Chinesen bewohnt wurden. Nach und nach machte sich die kulturelle und spirituelle Gegenwart der Chinesen bemerkbar, wie in der Gastronomie und in der Inanspruchnahme der therapeutischen Praxen, angefangen von der Akupunktur und der Naturmedizin bis zur Yoga-Meditation und der Astrologie.

Unter den äußeren Faktoren, welche die Dynamik des religiösen Bereichs bestimmen, kann man auch einen bedeutenden nordamerikanischen Einfluss bemerken. Dieser äußert sich durch die finanzielle und spirituelle Unterstützung der neoprotestantischem rumänischen Kirchen, die bereits durch ihre nordamerikanischen Schwesternkirchen wie Baptisten, Adventisten und Pfingstler existierten, und durch die Bildung bestimmter unabhängiger neuer religiöser Bewegungen, die durch Pastoren gegründet wurden, die rumänische Bürger sind, während des kommunistischen Regimes nach den Vereinigten Staaten ausgewandert und 1989 zurückgekommen waren, um ihre religiösen Ideen frei auszuüben..

So ist zum Beispiel das Christliche Zentrum Timisoara eine unabhängige evangelikale Kirche vom charismatischen Typ, gegründet 1990 in Timisoara (Temeschburg) durch Pastor Daniel N. Matrei, der aus den Vereinigten Staaten zurückgekommen war. Heute zählt diese neue religiöse Organisation mehr als 2500 Mitglieder, hat Filialen an mehr als 22 Orten in Transsylvanien und erfährt eine Entwicklung, die durch die Errichtung von Gebetshäusern und ein aktive karitative Praxis gekennzeichnet ist. [10]

Stets unter den äußeren Faktoren, welche die Entfaltung neuer religiöser Bewegungen in Rumänien begünstigt haben, befindet sich ein scheinbar unbedeutendes, aber in Wirklichkeit sehr wichtiges und für das Phänomen der Globalisierung repräsentatives Element, das mit der spanischen Sprache verbunden ist. Dem Rumänischen nahe, hat sie das Auftreten und die Einrichtung eines religiösen Elements erleichtert, dessen Sprache der hauptsächliche Träger ist, auf dem die missionarische Strategie der neu Angekommenen beruht, gemäß einem Gespräch, das wir mit einem der Leiter geführt haben, Herrn Otavio Bravo, dem Vizepräsidenten und administrativ und spirituell Verantwortlichen der religiösen Vereinigung Zentrum der Universalen Hilfe. [11]

Die Vereinigung ist eine Filiale der Universalen Kirche des Reiches Gottes. Gegründet 1977 in Brasilien durch Bischof Edir Macedo hat sich diese transnationale Pfingstkirche, typisch für eine Bewegung der religiösen Globalisierung, seit dem Beginn der Neunzigerjahre in der ganzen Welt und vor allem in Europa verbreitet, wo sie in Spanien den Namen Gemeinschaft des Heiligen Geistes (Comunidad del Espiritu Santo) angenommen hat. Sie begann ihre Aktivitäten 2002 in Bukarest mit zwei Zentren und zählte 2004 nach eigenen Angaben bereits mehr als 200 Gläubige.

Während der letzten Jahre haben die Fernsehserien in spanischer oder portugiesischer Sprache (Telenovelas), ausgestrahlt durch das kommerzielle oder sogar durch das staatliche Fernsehen, besonders große Gruppen erreicht, die einen direkten Zugriff auf diese Schwesternsprachen haben. Dies hat in großem Maß die Akzeptanz von Pastor Otavio Bravo begünstigt, der mit Hilfe einiger Assistenten der Universalen Kirche des Reiches Gottes unter einer Bevölkerung, die bereits mit dem Spanischen oder Portugiesischem vertraut und für die volkstümliche Sprache des Massenfernsehens empfänglich ist, eine günstige Aufnahme gefunden hat. Von diesem Kapital der sprachlichen Sympathie ging man zur Vermittlung der religiösen Botschaft über, die sehr bereitwillig angenommen wurde. Heute, da sie streng die Strategien der Einpflanzung erprobter Bewegungen im Weltmaßstab befolgen, sind zwei Kinosäle in Bukarest in den Arbeitervierteln Giulesti und Pantelimon gemietet, in denen die Pastoren des Zentrums der Universalen Hilfe tägliche Gottesdienste nach dem brasilianischen Originalmodell feiern, wo sie Wasser, Salz, Brot und die Kleider der Gläubigen segnen und ihre Säle mit Gläubigen und Sympathisanten füllen. [12]

Dieser letzte Fall macht uns auf die Wichtigkeit des Phänomens der Globalisierung aufmerksam, damit wir die derzeitige Veränderung des rumänischen religiösen Bereichs und die Internationalisierung der neuen religiösen Bewegungen verstehen. Dieser Prozess der Transnationalisierung des Religiösen ist wirtschaftlich durch die wirtschaftliche Logik gekennzeichnet und eng mit der Entwicklung des Phänomens der Globalisierung verknüpft. [13]

 

b)      Die Bewegung der spirituellen Integration im Absoluten (M.I.S.A.)

 

Immer in der Logik der Internationalisierung des Religiösen, aber diesmal im Sinne des Exports einer Sekte aus Rumänien in den europäischen Raum, wollen wir eine kurze Vorstellung einer religiösen Organisation rumänischen Ursprungs vornehmen, die in Osteuropa wohlbekannt ist, weil ihr Guru, wegen einer Sexaffäre unter der Maske des Religiösen in Verbindung mit einem europäischen Presseskandal angeklagt, neulich in Schweden vor Gericht stand und für unschuldig befunden wurde.

MISA ist eine humanitäre und religiöse autochthone Vereinigung der Type Yoga und der östlichen Inspiration. Nach der Beschuldigung durch die Medien wegen Sexskandalen ihres Gründers, des Guru Gregorian Bivolaru, der als Betrüger, Menschenhändler und Verantwortlicher gewisser Prostitutionsnetze auch für Minderjährige betrachtet wurde, wurde M.I.S.A. als gefährliche Sekte wahrgenommen.

1952 geboren, gelang es Bivolaru, den seine Anhänger Grieg nennen, eine große Anzahl von Anhängern zu gewinnen und seine Aktivitäten sogar ins Ausland auszudehnen, wo er Filialen eröffnete, besonders in den Ländern Nordeuropas. [14] Nachdem er in seiner Kindheit eine Offenbarung erhalten hatte, er sei ein tibetanischer Yogi, gab er vor, viele Werke studiert zu haben, welche die alten Praktiken der Selbstverwirklichung durch Yoga beschreiben, was ihn dazu drängte, eine originelle Form des Yoga zu schaffen, mit dem zu experimentieren er 1978 begann.

Das kommunistische Regime hat alle diese Praktiken und östlichen Unterricht dieser Art im Lande, die  unerlaubt  stattfanden, verboten, Bivolaru wurde verhaftet und verbrachte zwei Jahre im Gefängnis, nach denen es ihm seiner eigenen Beschreibung nach auf wunderbare Weise zu entfliehen gelang. [15]

Häufig von den Medien angegriffen, zog er sich von 1995 an offiziell von der Leitung der Bewegung zurück, deren spiritueller Leiter er jedoch blieb. Die Bewegung zählt zwölf Ashrams oder „Zentren der Forschung, der Lehre und der Heilung“, organisiert nach dem Grundsatz des Yoga. Etwa 200  Instruktoren, verteilt über das ganze Land, lehren Yoga auf der Ebene der Initiation. Um die höhere Ebene, zu der nur eine sehr kleine Zahl von Personen gelangt, kümmert sich Grieg persönlich.

M.I.S.A. praktiziert verschiedene Yogas (Hatha Yoga, Karma Yoga, Bhakti Yoga, Raja Yoga, Tantra Yoga usw.) und hofft „Gesundheit, Dynamik und Wirksamkeit“ ebenso wie „Heilung oder Konsolidierung des Zustands der Gesundheit“ zu erlangen. [16]

Die Praktiken gründen sich auf der Kontrolle der Atmung, der Meditation, der Konzentration und der Entspannung. Vorträge und Filmprojektionen richten sich an den Anfänger. Die Bewegung verfügt über Bibliotheken, über zwei Häuser zur Unterbringung der Praktizierenden und über Gebäude für die Kurse. Da sie wegen nichtkonventionellen Praktiken angeklagt wurden, werden die Übungsorte bewacht und „Fremde“ erhalten keinen Zutritt.

Die Beziehungen zwischen der Direktion der M.I.S.A. und den rumänischen Behörden sind widersprüchlich. Im März 2003 wurde Bivolaru wegen verschiedener Hauptanklagepunkte verhaftet, vor allem wegen der Herstellung und Verbreitung pornographischen Materials und wegen sexueller Beziehungen zu einer Minderjährigen. [17]

Infolge einiger Verfahrensfehler wurde er kurzzeitig entlassen, dann wieder verhaftet und der Justiz übergeben. Im Rahmen der Untersuchung wurden mehr als 50.000 verschiedene Materialen, einschließlich Büchern, Kursen, Fotos und Videokassetten analysiert, mehr als 300 Gebäude untersucht und mehr als 100 Zeugen befragt. [18] Während dieser Zeit haben die Anhänger der Bewegung in Bukarest häufig Demonstrationen vor dem Senat, dem Justizministerium  und dem Parlament veranstaltet, um den ihrer Ansicht nach unschuldigen Leiter zu unterstützen. Als er entkam, wurde er im ganzen Land aktiv gesucht und schließlich im April 2005 in Malmö, Schweden, verhaftet. [19]

Nachdem ein Auslieferungsbegehren der rumänischen Behörden zurückgewiesen wurde, entschied die schwedische Justiz, dem Guru Bivolaru den Status eines politischen Flüchtlings zu gewähren, denn „er riskiere, dass ihm in Rumänien das Recht auf ein angemessenes Gerichtsverfahren versagt würde“. Diese Entscheidung traf die rumänischen Behörden und die Regierung in Bukarest völlig unvorbereitet, denn diese Affäre riskiert negative Auswirkungen auf Rumänien zu haben, dessen Aufnahme in die Europäische Union im Januar 2007 einer besonders strengen Sicherheitsklausel betreffend gerade die Justiz unterworfen ist.

Die Aktionen der Polizei und die öffentlichen Skandale, die durch die Enthüllungen der Untersuchung hervorgerufen wurden, in welche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verwickelt waren, haben für die M.I.S.A., die „sich aufzulösen“ [20] begann, ein negatives Image einer gefährlichen Sekte erzeugt.

 

c)      Gestalt der derzeitigen rumänischen religiösen Landschaft

 

Die derzeitige strukturelle Gestalt der religiösen Landschaft ist durch die orthodoxe Kirche bestimmt, die 86.7% der gesamten Bevölkerung des Landes umfasst [21] , d.h. 18.817.975 Gläubige von einer Gesamtzahl von 21.680.974 Einwohnern. Durch ihre Geschichte, ihre privilegierten Beziehungen zum Staat und ihr numerisches Gewicht stellt sie den zentralen und dominanten Pol der rumänischen religiösen Landschaft dar.

Außerhalb ihrer können wir noch zwei weitere institutionelle Pole des religiösen Lebens identifizieren: jene Kulte, die vom rumänischen Staat anerkannt sind, die sich teilweise aus den klassischen religiösen Organisationen (christlich katholisch, protestantisch, moslemisch und jüdisch) und aus den  neuprotestantischen religiösen Organisationen zusammensetzen, und dem dritten religiösen Pol, der mit der Ankunft der neuen Bewegungen in Rumänien nach 1990 verbunden ist.

Tatsächlich ist das statistische und soziale Gewicht der drei Pole völlig verschieden. Denn während nach der nationalen Volkszählung von 2002 die orthodoxe Kirche 86.7% der Bevölkerung umfasst, stellen die anerkannten Kulte nur 12,13% dar. Unter den letzteren erreichen die römisch-katholische Kirche und die unierte Kirche 5,6% der Bevölkerung, die Kulte ethnischen Ursprungs (reformiert ungarisch, lutherisch ungarisch, evangelisch A.B. deutsch, moslemisch, jüdisch) etwa 4% und die neuprotestantischen Kulte (Pfingstler, Baptisten, Adventisten) 2,53 %. [22]

Aber vor allem der dritte Pol scheint vom statistischen Gesichtspunkt eher virtuell als real zu sein. In der Tat, wenn man die Angaben addiert, bleibt nur ein winziger Prozentsatz übrig, etwa 1,2% der Bevölkerung für die anderen religiösen Bekenntnisse und für die Nichtreligiösen, das heißt für die neuen religiösen Bewegungen, die nach 1990 registriert wurden, und jene, die sich für Atheisten oder religionslos erklärt haben, oder die sich davon enthalten haben, ihre religiöse Identität anzugeben.

 

T.3. Die dreifache religiöse Gestalt Rumäniens

 

 

                                                                                                                                                                                                                                          

Rumänische orthodoxe Kirche

Anerkannte Kulte

Atheisten, Religionslose, NRMs und nicht Deklarierte

86,7%

12,13%

1,20%

 

Quelle: Nationale Volkszählung, I.N.S., 2003

 

Die obige Darstellung zeigt klar die Asymmetrie, welche die drei Pole und den eher virtuellen als realen Charakter des dritten Pols zeigt. Dennoch ist dieser dritte Pol im Wachsen begriffen und man muss die nächsten Volkszählungen abwarte, um die relative Wichtigkeit ermessen zu können, die nur Zunehmen kann, um an die soziale Sichtbarkeit bestimmter dieser Bewegungen zu glauben

 

Schlussfolgerungen

 

Das Vorhandensein der Sekten und der neuen religiösen Bewegungen nach 1989, vor allem die neoprotestantische Richtung, wurde jedoch als Bedrohung für die Freiheit des Ausdrucks und für die Menschenrechte empfunden, sowohl in den Augen der orthodoxen Kirche und der ethnischen Kirchen als auch durch die Presse des Landes. Zur Verbreitung von Sekten und NRM haben sowohl interne als auch äußere Ursachen beigetragen.

Bevorzugt durch einen günstigen gesetzlichen Rahmen haben sich einige neue religiöse Bewegungen nach 1989 entwickelt und entsprachen so einer immer größeren Forderung nach Religiosität nach 40 Jahren eines politischen Regimes, das den Atheismus förderte.

Die religiöse Landschaft wurde durch zahlreiche religiöse Bewegungen bereichert, die durch Methoden intensiver missionarischer Aktivität und eine Logik der Konkurrenz des freien Marktes Strategien entwickelt haben, um immer mehr Anhänger von ihren neuen „religiösen“ Ideen anzulocken.

Die religiöse Unruhe, die nach dem Fall des totalitären Regimes beobachtet wurde, ist unter den ehemaligen kommunistischen Ländern kein singuläres Phänomen. Aber in Rumänien hat sie sich vom sozialen Standpunkt aus als viel aktiver und viel wichtiger erwiesen als in den anderen Ländern.

 

 



[1] Dr. Laurentiu D. Tanase unterrichtet Religionssoziologie an der Universität Bukarest, Fakultät für Orthodoxe Theologie

[2] Danièle HERVIEU-LEGER, « Pour une sociologie des « modernités religieuse multiples », une autre approche de la religion invisible des sociétés européennes », Social Compass, vol. 50 (3)/2003, p. 289.

 

[3] „Kulte“ hier im Sinne von Kultusgemeinschaften, also einschließlich der nichtorthodoxen traditionellen Religionsgemeinschaften. Anm.d.Übers.

[4] Olivier GILLET, Religion et nationalisme, Bruxelles, éd. de l`Université de Bruxelles, 1997, p. 162

[5] Idem, S. 70.

[6] Radu PREDA, Biserica in Stat, Bucarest, éd. Scripta, 1999, S. 23

[7]  Gespräch mit Herrn Tae Sung Jung, dem Präsidenten der Christlichen Methodistischen Vereinigung Rumäniens, und Laurentiu Popa, Sekretär, am 3. März 2004 in Bukarest.

[8] Ebenso, siehe die vorhergehende Fußnote.

[9] Gespräch mit Herrn Arslan Muharrena, Vizepräsident, und Gaye Faruk, Mitglied der Direktion der Rumänischen Stiftung der Islamischen Dienste, am 18. Mai 2004 in Bukarest.

[10] Gespräch mit Herrn Daniel N. Matrei, Pastor, Präsident des Christlichen Zentrums Timisoara, am 9. März 2004 in Bukarest.

[11] Gespräch mit Herrn Lazar Constantin, Präsidenten, und Herrn Otavio Bravo, Vizepräsidenten und administrativ und spirituell Verantwortlichen der religiösen Vereinigung “Zentrum der Universalen Hilfe” am 16. März 2004 in Bukarest.

[12] Ebenso, siehe die vorherige Fußnote

[13] Ebenso, Seite 99

[14] Constantin CUCIUC, Religii noi in Romania, éd. Gnosis, Bukarest., 1996, S. 109.

 

[15] Ebenso, S. 109

[16] Ebenso, S. 109

[17]  Sorin GHICA, „Gregorian Bivolari „guru“, lasat sa fug din tara“ („Dem “Guru” Gregorian Bivolaru wurde das Verlassen des Landes gestattet“), in der nationalen Zeitung Adevarul vom 9. Mai 2005, Bukarest

[18] M. D., « Guru Bivolaru in atentia cartii recordurilor » (Guru Bivolaru in Erwartung des Guinness Book), in der Nationalzeitung Adevarul vom 9. Mai 2005, Bukarest.

[19] Vali STIRBU, « Bivolaru arestat in Suedia » (Gregorian Bivolaru in Schweden verhaftet), in der Nationalzeitung Cotidianul vom 6. April 2005, Bukarest

[20] *** « Ramasa fara Guru, secta lui Bivolaui se destrama » (« Ohne Guru löst sich die Sekte von Bivolaru auf »), in der Nationalzeitung Adevarul vom 5. Mai 2005, Bukarest

[21] Cf. *** Recensamantui national al populatiei (Nationale Volkszählung), Nationales statistisches  Institut, Vol IV, Bukarest, 2003, S.390.

[22] Vgl. Nationale Volkszählung, I.N.S.,Vol IV, Bukarest, 2003, S. 390