Der Gruppenabend,

der einmal im Monat jeweils bei einem Paar stattfindet, hat ungefähr folgenden Ablauf:

* ein einfaches Mahl als Ausdruck der Gemeinschaft und Freundschaft

* das Mitteilen.  Jeder/jede kann den anderen in der Gruppe über wichtige Anliegen, Freuden, Sorgen, Erlebnisse seit dem letzten Treffen berichten.

* das Gespräch über ein Arbeitsthema, das sich die Gruppe ausgesucht hat (Glaubens- oder andere Lebensfragen). Dazu können auch die von der Organisation der END angebotenen schriftlichen Unterlagen (z.B. Jahresthemen) ausgewählt werden.

* die Schriftlesung. Manche Gruppen besprechen oder meditieren einen Bibeltext.

* das gemeinsame Gebet. Es ist das große Hilfsmittel zur religiösen Vertiefung, um sich der Gegenwart Christi bewußt zu werden. ("Wenn zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, bin ich mitten unter ihnen") Im besonderen kann die Einübung im freigeformten Gebet die persönliche Beziehung zu Gott sehr fördern.

Das Gruppenleben beschränkt sich aber meistens nicht nur auf den monatlichen Gruppenabend. Je nach Situation und Initiative der Gruppenmitglieder können auch weitere Anlässe und Aktivitäten organisiert werden, die die Gemeinschaft fördern. Vielfach führt das auch zu gegenseitiger Hilfeleistung. Durch Hereinnahme der Kinder wird die Ehepaargruppe zur Familiengruppe.

Das verantwortliche Paar.

Die Gruppe wählt sich für jeweils ein Jahr ein verantwortliches Par, das darauf achtet, dass alle am gemeinschaftlichen Leben beteiligt werden, dass die gegenseitige Hilfe wirksam wird und dass jeder/jede sich von der Gruppe angenommen und getragen fühlen kann. Es sorgt auch für die Verbindung der Gruppe zu den anderen Gruppen der Bewegung.

Die Gruppe ersetzt nicht das Mitleben in einer lebendigen Pfarrgemeinde, sie kann aber zur persönlichen Vertiefung im Glauben, zur Erfahrung von Kirche als Gemeinschaft verhelfen und in der Folge zum aktiven Mittun in der Kirche motivieren.